Claudia Seiler Previdoli

Seiler Claudia

Lic. phil. Psychologin, Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP

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Arbeitstage

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag

Angebot

Bei belastenden Lebensereignissen und Krisen sowie bei psychischen Schwierigkeiten und Entwicklungsauffälligkeiten leistet Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine wichtige Unterstützung.

  • Psychotherapeutische Begleitung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien
  • Spieltherapie mit Kindern im Vorschul- und Schulalter unter Einbezug des familiären Bezugssystems
  • Einzelpsychotherapie für Jugendliche unter Einbezug des familiären / sozialen Bezugssystems
  • Eltern- und Familienberatung
  • Psychotherapie mit jungen Erwachsenen
  • Supervision und Selbsterfahrung

Kinder nutzen neben dem Reden vor allem das Spiel als Medium des Ausdrucks und der Begegnung. Indem sie spielen, zeichnen, gestalten oder Geschichten erfinden, können sie emotionale Beziehungen zu Menschen und Dingen unmittelbar darstellen und Zugang zu ihrer inneren Welt finden. Sie können selbstwirksam und eigenbestimmt neue Verhaltensweisen entwickeln oder schon erprobte regulieren. Auch Jugendliche nutzen ergänzend zum Gespräch gerne kreative Ausdrucksmöglichkeiten.

«Der Sturm wird immer stärker. Das macht nichts. Ich auch.»
Pippi Langstrumpf

Durch die Einbindung des Kindes in die Familie ist es für den Entwicklungsprozess des Kindes sehr förderlich, die Eltern und / oder Familie miteinzubeziehen. Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind die Eltern und das soziale Umfeld Teil ihrer Lebenswelt. Nur unter Berücksichtigung der Einbettung eines Menschen in seine Lebenswelt ist ein empathisches Verstehen und Erforschen seines inneren Erlebens möglich.

Regelmässige Eltern- oder Familiengespräche sind daher je nach Alter und Fragestellung in unterschiedlichem Ausmass Bestandteil einer Therapie.

Jungen Erwachsenen bietet Psychotherapie Möglichkeiten, ihre Kompetenzen im Umgang mit sich selber zu fördern und sie beim Vermindern unzuträglicher oder selbstschädigender Tendenzen zu unterstützen. Dies geschieht im Gespräch und kann durch Elemente aus dem Focusing ergänzt werden. Focusing ist eine erlebenszentrierte Methode des achtsamen Hineinspürens in den Körper.

Supervision richtet sich an Fachpersonen, die in psychotherapeutisch-psychiatrischen Institutionen oder in anderen Institutionen der psychosozialen Grundversorgung arbeiten. Im Rahmen der Weiterbildung in Personzentrierter Psychotherapie biete ich Einzel- und Gruppensupervision und Selbsterfahrung an.

Über mich

Meiner Arbeit liegt eine humanistische Haltung zugrunde und ich arbeite nach dem Personzentrierten Ansatz nach C.R. Rogers. Im Mittelpunkt steht die Person mit ihren Erfahrungen.

Jede Person – auch ein Kind – besitzt die Fähigkeit, sich selbst zu verstehen und erfolgreich zu verändern. Dies gelingt am besten mit Hilfe einer förderlichen Beziehung. Ein wertschätzendes, empathisches und echtes Beziehungsangebot hilft der Person, sich zu entwickeln und eigene Lösungen für ihre Schwierigkeiten und Probleme zu finden.

In meiner Arbeit gilt mein Interesse der Person in ihrer Individualität und Ganzheit. Sie steht mit ihren individuellen Gedanken, Gefühlen, Erlebensweisen, Bedürfnissen, Ressourcen und Zielen im Mittelpunkt und verfügt über Entwicklungspotenziale. Die therapeutische Arbeit richtet sich darauf, das eigene Erleben genauer wahrzunehmen, kennenzulernen und zu verstehen. Dies geht einher mit dem Entdecken persönlicher Fähigkeiten, Stärken und Besonderheiten. Als Psychotherapeutin verstehe ich mich als Begleiterin in diesem Entwicklungsprozess.

Ich stütze mich bei meiner Arbeit auf eine fundierte universitäre und postgraduale Aus- und Weiterbildung und eine langjährige klinische und interdisziplinäre Berufstätigkeit in der Begegnung mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Familien im ambulanten, teilstationären und stationären Behandlungssetting.

Nach Jahren der psychotherapeutischen und interdisziplinären Arbeit mit Jugendlichen und Kindern und deren Eltern und Familien in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik arbeite ich nun seit 2016 in der Psychotherapeutischen Praxis, was mir sehr entspricht.

Als eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin verfüge ich über die Bewilligung zur selbständigen Ausübung des Psychotherapeutenberufs im Kanton Bern und die Anerkennung durch die Invalidenversicherung IV.

Ich unterstehe dem Berufsgeheimnis (Art. 321 Strafgesetzbuch (StGB)) und bin der Berufsordnung der Föderation Schweizer Psychologen und Psychologinnen FSP und den ethischen Richtlinien der pcaSuisse verpflichtet. Alles, was im Zusammenhang mit der Therapie oder der Beratung besprochen wird, ist vertraulich und wird nur mit Ihrem Einverständnis an Dritte weitergegeben.

Privates

Ich lebe mit meinem Mann und unseren zwei jugendlichen Kindern im Raum Bern.

Berufserfahrung

Seit 2016

Psychologin, Psychotherapeutin in der Praxis Gutenberg21 für Psychotherapie, Psychiatrie und Beratung in Bern

Seit 2015

Ausbilderin / Supervisorin pcaSuisse in Kooperation mit der Uni Basel im Master of Advanced Studies in Personzentrierter Psychotherapie

2014 – 2016

Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Psychotherapeutischer Praxis in Bern

2015 – 2019

Dozentin im Fach Berufsorientierte Psychologie am medi Zentrum für medizinische Bildung in Bern

2004 – 2017

Psychologin, Psychotherapeutin, ab 2006 leitende Psychologin im stationären und teilstationären Bereich der universitären Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik Neuhaus in Ittigen bei Bern.

1999 – 2004

Psychologin am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst KJPD des Kanton Solothurn in Olten

1993 – 1996

Sozialarbeiterin an der Beratungs- und Rehabilitationsstelle für Sehbehinderte und Blinde des Kantons Bern

Aus- und Weiterbildungen

Kontinuierliche Intervision und Supervision sowie Fort- und Weiterbildungen sind Bestandteile meiner beruflichen Weiterentwicklung und Qualitätssicherung.

Seit 2024

Fortbildungscurriculum SEST Somatische Ego-State-Therapie am Zentrum für innere Ökologie (ZIO)

2020 – 2022

Fortbildungscurriculum Hypnotherapeutische und Systemische Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (KiHyp) der Milton Erickson Gesellschaft

2017

Modulzertifikat (SVEB-Zertifikat Modul 1 in Erwachsenenbildung) beim Schweizerischer Verband für Weiterbildung SVEB

2013 – 2015

Zertifikat Ausbilderin und Supervisorin pca.acp bei der Schweizerischen Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz in Zürich (pca.acp) / pcaSuisse

2004 – 2017

Klinikinterne Weiterbildungen, Fortbildungen und Supervisionen, insbesondere Weiterbildungen in Gruppenpsychotherapie für Jugendliche, vertiefte Einführung in die kognitive Verhaltenstherapie und ihre Anwendung bei Kindern und Jugendlichen, Dialektisch Behaviorale Therapie für Jugendliche (DBT-A), Marte Meo Practitioner-Kurs, Spielewerkstatt (die Kunst des therapeutischen Spiels)

2005

Zertifikat Fachpsychologin für Psychotherapie FSP

1999 – 2005

Postgraduale Weiterbildung nach Carl Rogers bei der Schweizerischen Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung in Zürich SGGT Zertifikat Personzentrierte Psychotherapeutin SGGT/SPCP

1999 – 2000

Postgraduate Psychologin am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst KJPD des Kanton Solothurn in Olten

1993 – 1999

Lizentiat in Kinder- und Jugendpsychologie / Sozialpsychologie / Psychopathologie an der Universität Bern

1989 – 1993

Diplom Soziale Arbeit / Sozialpädagogik an der höheren Fachschule für Soziale Arbeit HFS in Solothurn

Netzwerk / Mitgliedschaften

Ich bin Mitglied bei der Föderation der Schweizer Psychologen und Psychologinnen FSP und bei der Schweizerischen Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz in Psychotherapie, Beratung und Kommunikation pcaSuisse.